Hochleistungs-MRT für die MS-Forschung

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat einen modernen Magnetresonanztomographen für die Multiple-Sklerose-Forschung angeschafft. Ziel der Forschungsarbeit am UKE ist die Entwicklung von Medikamenten gegen die bislang unheilbare Krankheit.

  • M. Heukenkamp
  • geschrieben am: 21.10.2010
  • Autor: M. Heukenkamp
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Das Institut für Neuroimmunologie und Klinische Multiple Skleroseforschung (inims) am UKE arbeitet an neuen Ansätzen und Wegen zur Behandlung der Multiplen Sklerose, einer chronisch-entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Ursache bislang unbekannt ist.

Das neue MRT-Gerät am inims arbeitet mit einer Feldstärke von 3 Tesla und gehört damit zu den Hochfeld-Geräten. Es  wurde von der Firma Siemens gebaut. Eingesetzt wird es hauptsächlich in der Forschung, mit seiner Hilfe sollen neue Medikamente gegen die Multiple Sklerose auf ihre Wirkungsweise hin untersucht  und getestet werden.

Finanziert wurde das Gerät vom Hamburger Senat und aus Mitteln des Konjunkturpakets II.