Siemens präsentiert neues Uroskop

Auf der 25. Jahrestagung der European Association of Urology (EAU), die heute in Barcelona begonnen hat und noch bis zum 20. April dauert, wird Siemens sein neues Uroskop Omnia vorstellen, das mit dem Vorzug beworben wird, den gesamten Urogenitaltrakt in einer einzigen Aufnahme abbilden zu können.

  • Marianne Heukenkamp
  • geschrieben am: 16.04.2010
  • Autor: M. Heukenkamp
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Multifunktionalität als Trumpf

Das Gerät arbeitet mit einem integrierten, 43 x 43 cm2 großen Flachdetektor, der es nach Angaben des Herstellers ermöglicht, auf einmal eine komplette Aufnahme in höchster Qualität vom gesamten Urogenitaltrakt eines Patienten herzustellen. Dabei muss dieser nur ein einziges Mal auf dem Untersuchungstisch positioniert werden. Die abgewinkelte, nach ergonomischen Aspekten konstruierte Röntgensäule des Omnia vereinfacht den Zugang zum Patienten und erleichtert dem Personal die Arbeit. Da für die Untersuchung nur noch ein Arbeitsgang erforderlich ist, werden Zeit und Kosten gespart. Der Patient wird zudem einer geringeren Strahlenbelastung ausgesetzt.

Das Gerät verfügt über einen integrierten High-Definition-VideoManager, über dessen verschiedene Schnittstellen der Arzt ein Endoskopie- oder Ultraschallgerät oder auch einen PACS-Viewer anschließen kann.

Detaillierte Information können der Hersteller-Mitteilung zum Gerät entnommen werden.