Medizinprodukte besser vernetzen

Ein Projekt der Rheinisch-Westfaelischen Technischen Hochschulen Aachen (RWTH) soll dazu beitragen, dass Medizintechnik für den OP besser vernetzbar wird und die Systeme großer Anbieter sich leichter mit Produkten kleiner und mittelständischer Unternehmen kombinieren lassen.

  • Marianne Heukenkamp
  • geschrieben am: 26.05.2010
  • Autor: M. Heukenkamp
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Fehlende Standards

Innovative Produkte kleinerer und mittelständischer Unternehmen der Medizintechnologie-Branche habe oft kaum Chancen auf dem Markt, weil sie sich nicht mit den Systemen der großen Marktführer kombinieren lassen, denn die Schnittstellen sind meist nicht standardisiert.

Projekt „smartOR“ soll Abhilfe schaffen

Im Rahmen dieses Projektes der RWTH werden modulare Systeme für den OP entwickelt, die sich per Internet vernetzen lassen. Auf diesem Wege kann die Technik der großen Hersteller mit anderen Produkten kleinerer Firmen zusammenarbeiten. Das erhöht die Flexibilität und Sicherheit der OP-Systeme.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit 2,8 Mio. Euro gefördert und ist Teil des Technologieprogramms „AUTONOMIK - Autonome und simulationsbasierte Systeme für den Mittelstand“.