BMBF fördert Entwicklung intelligenter Elektroniksysteme für die Medizintechnik

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird im Rahmen des EU-Programms „IKT2020 - Forschung für Innovationen“ Elektronik-Systeme für Anwendungen in der Medizintechnik und im Geräte- und Anlagenbau fördern.

  • Marianne Heukenkamp
  • geschrieben am: 10.05.2011
  • Autor: M. Heukenkamp
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In der Medizintechnik soll die Entwicklung von „Elektroniksysteme[n] mit integrierten mechanischen, optischen oder biologischen Schnittstellen, beispielsweise für den Einsatz in der Mikrochirurgie oder in innovativen telemedizinischen Lösungen“ gefördert werden. Besonders klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) sind eingeladen, sich um die Fördermittel, die als nicht rückzahlbare Zuschüsse fließen sollen, zu bewerben. Besonders erwünscht sind zudem Kooperationen zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen wie Hoch- und Fachhochschulen und Unternehmen, auch europäische Kooperationen sind willkommen.

Für der Förderung der „innovativen Methoden, Werkzeuge und Produkte für den Entwurf, den Test und die heterogene Systemintegration von verschiedenen Komponenten zu einem neuen, intelligenten elektronischen Gesamtsystem unter Berücksichtigung aller miteinander wechselwirkender Teilsysteme und Komponenten“ sind bestimmte Kriterien zu erfüllen wie eine hohe Energieeffizienz und Leistungsfähigkeit, ein geringer Platzbedarf und höchste Anforderungen an Sicherheit, Robustheit und Zuverlässigkeit.

Ziel der Förderung sei es, Deutschland als Innovationsstandort zu sichern. Die Fördermaßnahme ist Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung.